Das Übertrittsverfahren an die Sekstufe 1 der Primarschule Kirchberg

 

Am Elternabend zum Übertrittsverfahren haben zuständige Lehrpersonen der Stufe sowie der Co-Schulleiter der Oberstufe des Gemeindeverbandes zum Übertrittsverfahren an die Sekundarstufe 1 in Kirchberg informiert. Wir haben an einem Elternabend, der im September in Kirchberg stattgefunden hat, die Eltern über das Übertrittsverfahren informiert.

Mit folgendem Link gelangen Sie zu der Präsentation, die das Übertrittsverfahren unserer Schule veranschaulicht.

Folgende Fragen wurden uns in den letzten Jahren während der Informationsveranstaltung von Eltern gestellt.

Frage

Entspricht die Spez. Sek. dem früheren UG (Untergymnasium) ?

Ja, das kann man so sagen. Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, dass für die 9. Klasse an das Gymnasium (z.B. nach Burgdorf) gewechselt wird.

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Frage

Ist ein Niveauwechsel nach oben nach einem Semester möglich resp. realistisch?

Möglich ist es auf alle Fälle. An der Oberstufe in Kirchberg kann man nur die letzten drei Jahre als Referenz nehmen, da gab es durchaus Jugendliche, die nach einem Semester das Niveau gewechselt haben - nach oben wie nach unten. Es ist im Sinne aller Beteiligten, eine Einstufung möglichst schnell anpassen zu können, was bedeutet, das in klaren Fällen nicht bis zum Semesterwechsel gewartet werden muss. Zur Zeit sind pro Klasse ca. 3 Schülerinnen oder Schüler, die vom durchlässigen Modell profitieren können. 

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Frage

Wie reagieren die Firmen auf Zeugnisse, denen man nicht
mehr auf Anhieb ansieht, welchen Schultyp resp. Fachniveau
die Bewerbenden mitbringen?

Das durchlässige Modell ist im Kanton Bern seit fast 20 Jahren eines von 4 Modellen, für das sich eine Schule entscheiden kann. Vielen Betrieben ist dies darum gar nicht neu. Zudem entwickeln die Betriebe resp. Berufsverbände eigene Test oder fordern Multichecks, damit alle Bewerbenden mit der gleichen
Elle gemessen werden können.

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Frage

Gibt es die Durchlässigkeit nur auf der 7. Klasse?

Nein, die Durchlässigkeit gibt es in Kirchberg in allen 3 Jahrgängen: 7., 8., und 9. Klasse.

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Frage

Wie erkennt man das Niveau im Zeugnis?

Unmittelbar neben der Fächerbezeichnung steht ein R (Real) oder ein S (Sek).
Das kann dann von Fach zu Fach variieren.

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Frage

Kann die Kontrollprüfung nur einmal absolviert werden? Was, wenn das Kind einen "schlechten Tag" erwischt?

Ja. Die Sekprüfung findet einmalig statt.
Auf "schlechte Tagesformen" kann keine Rücksicht genommen werden.

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Frage

Was ist Spezsekniveau?

Beim Übertrittsprotokoll ist die Mehrheit der Tests mit einer 5,5 oder 6 absolviert worden.

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Frage

Kann man auch nach der 7. Klasse Real noch in die Sekundarschule?

Ja, das geht. Die Schülerin/der Schüler muss sich deutlich vom Niveau der Klasse abheben und in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik je einen Notendurchscnitt von 5.25 aufweisen.

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Frage

Wenn eine Schülerin/ein Schüler im 1. Semester in der Real in Math eine 5 hat, erfolgt dann in diesem Fach ein Niveauwechsel aufs Sekniveau

Nein. Eine 5 auf der Realstufe ist, in Worten ausgedrückt, „gut“. „Gut“ in der Realschule reicht jedoch nicht aus für einen Niveauwechsel, da müssten sich die Noten stetig zwischen 5.5 und 6 bewegen.

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Frage

Bedeutet die Spezsek, dass man automatisch ins Gymi kommt?

Wenn die Leistung in der Spezsek stimmt, haben die SuS den Durchlauf.

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Frage

Kann man auch von einer normalen Sekklasse ins Gymi wechseln?

Ja, das muss auch mit den Veränderungen, die der LP21 mit sich bringt (Auflösung der Mittelschulvorbereitung), möglich sein, bedingt natürlich, dass die Schülerin/der Schüler die entsprechenden Leistungen erbringt.

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Frage

Ist der Kanton Bern ein Pilotkanton mit dieser Durchlässigkeit ("Schulmodel Manuel") oder ist das schon erprobt?

Die Durchlässigkeit auf der Sekundarstufe 1 ist im Kanton Bern schon seit 1995 möglich.
In anderen Kantonen besteht diese Möglichkeit auch.

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Frage

Was für Noten werden erwartet, damit das Kind das Probesemester in der Sekundarschule schafft?

Wenn die Schülerin/der Schülerin 4 Fächern ungenügend ist, erfolgt ein Niveauwechsel. Dabei muss es sich nicht um Hauptfächer handeln. Ist das Kind z.B. in Französisch, textilem Gestalten, Geschichte und Musik ungenügend, wird ein Niveauwechsel nötig.

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